Welche Digitalkamera ist die Richtige?

Bei der großen Auswahl an Digitalkameras, die es zurzeit auf dem Markt gibt, fragen sich viele von uns: Welche ist eigentlich die Richtige für mich? Wer auf der Suche ist, kann da ziemlich schnell den Überblick verlieren. Deshalb gibt es nun einen kleinen Überblick, worauf man beim Kauf achten sollte.

Welche Voraussetzungen muss eine digitale Kamera mitbringen

Fotoquelle: © Objektiv von LucasHermann, CC-BY

Wie viel Megapixel sind nötig?

Dazu gibt es eine einfache und verblüffende Regel. Für Hobbyfotografen reichen normalerweise 6 Megapixel aus, denn eine hohe Megapixelzahl ist kein Garant für ein tolles Bild. Im Gegenteil – bei zu hoher Auflösung kann es oft zum sogenannten „Bildrauschen“ kommen, da der Sensor gleich groß bleibt, die Pixel dafür aber schrumpfen müssen. Fortgeschrittene können natürlich auch mit einer höheren Auflösung arbeiten, denn immerhin können dann die Ausdrucke größer gewählt werden.

Worauf achten bei Zoom und Brennweite?

Ein mindestens dreifach optischer Zoom ist heutzutage das absolute Minimum, besser sind sogar fünf- oder sechsfach. Generell gilt: Je höher der Zoom, desto besser können auch Details in der Ferne abgelichtet werden. Das Gleiche gilt für die Brennweite: Je höher die Millimeterangabe, desto näher kann das Motiv herangeholt werden.

Wie groß sollte das Display sein?

Das Display dient als Sucher beim Fotografieren und zur Ansicht der aufgenommenen Bilder. 2,5 Zoll sollte man als Mindestgröße festlegen, denn sonst erkennt man nicht mehr viel vom Bild. Wichtig ist ebenso die Display-Auflösung, deren Richtwert bei ca. 230 000 Bildpunkten liegen sollte.

Was ist sonst noch wichtig?

Als ambitionierter Fotograf sollte man unbedingt auf eine angemessene Speicherkarte achten, denn der interne Speicher der Kameras reicht meistens nicht aus. Die gängigsten Speicherkaten sind SD-Karten bzw. SDHC-Karten, die bis 32 GB zu haben sind. Außerdem gibt es jede Menge Spezialfeatures, über die man sich vor dem Kauf Gedanken machen sollte. Brauche ich eine GPS-Technik, WLAN Funktion, Serienbildfunktion oder sogar 3D-Effekte? Diese Gimmicks bedeuten meistens auch, dass die Kamera mehr Geld kostet, weswegen man genau überlegen muss, was gebraucht wird und was nicht.
Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch der Preis. Allerdings gilt hier nicht die Regel „Je teurer die Kamera, desto besser“, denn Hersteller wie Canon, Nikon, Sony oder Panasonic haben auch im unteren Preissegment viele tolle Modelle im Repertoire. Wer sich nicht sicher ist, kann hier im Preisvergleich für Digitalkameras das passende Modell heraussuchen.

Bildquelle: Objektiv von LucasHermann, CC-BY

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